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Ziele

Nachbarschaftshilfe & Bürger-Engagement vermitteln

Das große Ziel ist es, Mitmenschen in Eschenburg zu helfen, die sich so leicht nicht selbst helfen können und die auch keine professionelle Hilfe z. B. durch Pflegedienste oder Handwerker erwarten können.


praktische Hilfen in Haus und Garten
Vermittlung von Diensten und Dienstleistungen
Begleitung bei Spaziergängen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen, Arztbesuchen und Behördengängen
Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen und Alleinerziehenden
und vieles andere mehr



Um eines klar zu sagen: Wir wollen und werden niemanden um seine Arbeit bringen. Diakoniestation und Pflegedienste, Handwerker und professionelle Dienstleister haben ihre Aufgaben und Abrechnungsgrundlage. Der Verein „Miteinander-Füreinander“ möchte die Nischen füllen und die Lücken schließen, die es in unserem Sozialstaat noch immer gibt.

Beispiel:
Der Oma nebenan den Nagel in die Wand schlagen, könnte ein Fall für „Miteinander-Füreinander“ sein. Die Wand zu streichen, können ortsansässige Maler gut und günstig.

Es geht hier viel eher um Nachbarschaftshilfe in einer neuen Form. Das Helfen unter Nachbarn ist in den sechs Dörfern unserer Gemeinden glücklicherweise vielerorts noch eine Selbstverständlichkeit. Der Bedarf und auch die Bereitschaft sind vorhanden. Hilfesuchende und Helfer kommen aber nicht mehr so leicht zusammen, wie es früher am Gartenzaun gewesen sein mag.

Hier will der Verein "Miteinander-Füreinander" helfen, beide Seiten zusammen zu bringen. Die "Eschenburger Börse für Bürger-Engagement", eines der ersten Projekte des Vereins, zeigte dies bereits bei ihrem ersten "Fall": Ein älterer, sehbehinderter Herr suchte Begleitung bei Spaziergänger. Auf sein anonymes "Gesuch" kam auch ein "Gebot" - und das ausgerechnet aus der nächsten Nachbarschaft...

Das Engagement der Bürger ist vorhanden. Vieles geschieht bereits im Verborgenen. Vielen nicht bekannt sind aber auch die Bedürfnisse und Nöte, die wiederum andere Nachbarn und Mitbürger haben. Beide Seiten zusammen zu bringen, solche Hilfen und Dienste zu vermitteln, das ist das große Ziel des Vereins. Eben miteinander füreinander da zu sein und eine helfende Hand zu reichen.

Dieses große Ziel ist nur mit vielen kleinen Schritten zu erreichen. Aber jeder Weg beginnt beim ersten Schritt. Am Ende einer Etappe stellen wir vom Verein "Miteinander-Füreinander" immer wieder fest: Wer hätte das gedacht...?

Keiner hätte im Sommer 2006 daran zu denken gewagt, dass es so etwas geben könnte: Im Wiesengrund von Wissenbach steht eine große Planenhalle der Zeltmission. Drinnen sind Abend für Abend hunderte von Menschen und schauen die Spiele der Fußball-WM. Ausgelassene Stimmung, ohne dass jemand aus der Rolle fällt. Eine Begeisterung quer durch den kompletten Spielplan, ohne dass hier die „Rosinen“ herausgepickt und nur die Deutschland-Spiele bejubelt werden. Ein Miteinander, das zuvor niemand zu hoffen gewagt hätte.

Angefangen hatte es mit der kühnen Vision einiger weniger. Weiter getragen wurden diese Ideen von vielen, die anzupacken bereit waren. Herausgekommen ist eine positive Massenbewegung, die vieles Gute bewegt hat. Der Erlös dieser Veranstaltungsreihe war übrigens auch ein Startkapital für den Verein.

Viel wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass solche Visionen Wirklichkeit werden. Dass Menschen miteinander viel bewegen können. Das sich mit solchem Einsatz vieles "meistern" lässt – und das nicht nur in WM-Jahren.





Von der Vision zur Wirklichkeit: Wie hier im WM-Zelt im Wiesengrund von Wissenbach waren Ideen und begeisterungsfähige Bürger der Anstoß für den Verein "Miteinander-Füreinander". (Foto: Jürgen Reichel)

Mittlerweile hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eine Kampagne für Zivil-Engagement gestartet - unter dem Namen "Miteinander-Füreinander"...



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